Montag, 18. August 2008

Neues aus sued-ost asien

Hallo zusammen!

Nach ein paar schoenen, erholsamen Urlaubstagen auf Koh Tao gings mit dem Bus zurueck nach Bangkok. Hier haben wir uns noch schnell das Visum fuer Vietnam besorgt und haben dann am 13. Aug. die uns vertrauten Pfade in sued-ost Asien verlassen. mit dem Flieger ging es erst einmal nach Hanoi in Vietnam:

Eine asiatische metropole, die in sachen Chaos, Motorbikes, Kabelgewirr und Laerm alles uns bis dato bekannte in den Schatten stellt: es vergeht keine sekunde, ohne das von irgenwoher gehupe ertoent, Ampeln gibt es so gut wie keine (autos auch eher wenige)-hier faert man einfach drauf auf die Kreuzung und schaut was passiert (haben in 2 Tagen auf den Strassen schon 3 Unfaelle beobachtet)- und auf den ersten Blick sind die Strassen unueberquerbar. Jedoch: Wenn man einfach drauf los maschiert, dann kommt man auch auf der anderen Seite an (so wie die locals das halt machen). Trotzdem hat die Stadt ihren ganz eigenen Charme: zwischen den ganzen zusammengewuerfelten Huetten stehen noch recht viele Baume und es gibt im Zentrum einen schoenen See mit Tempel.

Von hier aus buchten wir auch unseren 3-Tage, 2-Naechte Trip nach Holong Bay, der abgesehen von den athemberaubenden Felslandschaften in der Bucht von Holong City, netten Leuten an Bord und einer excelenten trekking Tour auf einer insel (wie aus dem Jurassik park) ein Desaster war: erst wollte man uns mitten auf der Fahrt noch ne exrta Gebuer von neun Dollar abknuepfen, das schoene boot, das wir gebucht hatten mussten wir nach 3 Stunden verlassen (auf ein anderes Boot), die versproche Kanu tour dauerte exakt 30 min in einer nicht all zu schoenen Bucht, die Straende waren nach denen in Tailand eher bescheiden und sowohl im Hotel (Nacht 1) als auch an Bord (Nacht 2) gab es Kakalaken. Die Getraenke an Bord waren absolut ueberteuert (es wurde uns zuerst verschwiegen, dass sie ueberhaupt was kosten), am Ende waren einige Reisepaesse, welche die Crew am Anfang des Trips eingesammelt hatte, verschwunden (unsere zum Glueck nicht) und wir wurden staendig irgendwo hingestzt um zu warten und, und, und. Was fuer ein Sauverein! Hatten aber dennoch unseren Spass mit den Mitreisenden und waren dann zufrieden, die Bucht fuer den Spottpreis von 30 Euro erkundet zu haben.

Zurueck in Hanoi - auf nach Sapa: In Vietnam dauerts halt immer etwas laenger: Noch an dem selben Tag, an dem wir von dem Trip wiederkehrten, stiegen wir in den Nachtzug nach Sapa. Die Fahrt war wiederum ein Abenteuer fuer sich. Wir erwischten eine 6-er Schlafkabiene mit einer vietnamesischen Familie mit 3 kleinen Kindern, die ungefaer 3 worte Englisch sprach (verstanden uns doch auf anhieb recht gut mit Haenden und Fuessen). Papa hatte nichts besseres zu tun als mit dem Kleinsten ausgibig die ganze Zeit aufs ausgelassenste herumzutoben, natuerlich ueber unsere Koepfe, Beine und Arme Hinweg. Mama sass die Ganze Zeit recht Regunrslos da, streichelte mir jedoch einmal liebevoll mit ihrm Fuss das Oberbein??? So wurde uns zumindest nicht Langweilig ;-). 14 Stunden lang tuckerte der zug (250 Km Luftlinie, jedoch bergauf) durch das bergige Gruen, vorbei an Reisfeldern, Viehweiden, Fluessen und Doerfern. Seit Heute (18 Aug) sind wir nun in Sapa, einem Staedchen in den Hochebenen Nordvietnams, mitten in den Wolken (im wahrsten Sinne des Wortes), das nach einem haeftigen Sturm vor einer guten Woche noch nicht wieder von Tuoristen ueberschwaemmt ist und geniessen unseren erstklassigen Ausblick (wenn die Sicht nicht gerade unter 30 Metern ist, weil wir uns in einer Wolke befinden) von unseren 5 euro inkl. Fruestuck Appartment. Hier werden wir noch ein paar Tage verweilen, da es hier echt gemuetlich wirkt und ein paar Bergdoerfer in der Umgebung mit dem Motorbike abklappern, befor es dann weiter nach Laos geht...

Bilder kommen mal wieder etwas spaeter, da es hier keinen Kartenlesegeraet gibt.

Bis bald, Chi und Mo

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