Sonntag, 31. August 2008

Durch den Norden Laos nach Chang Mai

Die Bilder folgen mal wieder mit etwas Verspaetung...

Samstag, 30. August 2008

Nachdem meine letzte mail wegen eines Computerabsturzes anscheinend nicht angekommen ist, versuche ich es nun noch einmal:

In Sapa hatten wir noch 2 wirklich schoene Tage: Am ersten Tag waren wir in den Bergen wandern, durch Reisterrassen, Doerfer und Fluesse. Leider musste mein einziges Paar Schuhe dran glauben: Bei einer Flussdurchquerung rutscht mir ein Flip Flop vom Fuss und ich musste den Matschigen Pfad Barfuss zuruecklaufen. Da es anscheinend keinen Vietnamesen gibt dessen Fuesse Groesser sind als Schuhgroesse 42 duerte es eine ganze Weile, bis ich ein schaebiges Paar Trekkingschuhe in meiner Groesse gefunden hatte - Der Preisdiktatur der Verkaeuferin (die meine auswegslose Situation kannte) war ich natuerlich ausgeliefert (4 Euro sind zwar fuer unsere Verhaeltnisse nicht viel Geld, aber diese schrottigen Latschen waren sie echt nicht wert)... Am zweiten Tag liehen wir uns mit Martin (einem wiedergetroffenen Kompanen vom Holong Bay Boot) Motorbikes aus und erkundeten die etwas weitere Umgebung um Sapa: wieder gab es endlos viele Reisterassen, fantastische Berglandschaften und total abgeschottete Bergdoerfer zu sehen.

Wir beschlossen mit Martin eine etwas verlassene Grenze im Norden Vietnams nach Laos zu passieren um den Umweg ueber Hanoi und Vientiane zu vermeiden. Im Internet hoerte sich das echt einfach anh: Man nehme den Bus von A (Dien Bien Phu, Vietnam) nach B (Muoang khoang, Laos) und ueberquere dabei die Grenze. Es Kam jedoch ganz anders: Nach 9 Stuendiger Fahrt von Sapa nach Dien Bien Phu erfahren wir, das der naechste Bus nach M.K. wegen schlechter Strassen erst wieder in 4 Tagen faehrt, flals nicht noch ein Unwetter die Strassenlage verschlechtert. Am naechten morgen ging es also mit 3 Motorbiketaxies (einzige Moeglichkeit) zur Grenze (37 km). Hier lief alles Problemlos: wir Checkten aus, dass es 4 km Fussmarsch durch den Dschungel bis zum Laos Chekpoint sind, wussten wir und auch die Visas bekamen wir ohne Probleme. Nun hatten wir jedoch ein Problem: Uns trennten noch ca. (90 km Dirtroad von der naechst groesseren Ortschaft M.K. Wir maschierten weitere 5 km durch den Dschungel bis wir an ein winziges Doerfchen kamen. Hier dauerte es etwa 2 Stunden, bis der Deal stand: 3 Motorbikes transportierten uns fuer umgerechnet 8 Euro pro Kopf durchs absoluote Niemansland auf total verschlammten Strassen in ein etwas groesseres Dorf 35 km weiter. Auch wenn wir an diesem Tag nur muesame 80 km zurueckgelegt hatten, waren wir froh die Grenze erfolgreich passiert zu haben. Von Hier aus transportierte uns dann am naechsten Morgen ein Bus (wenn man dieses offene Gefaert ueberhaupt Bus nennen kann) mit Huenern, Schweinen, Benzinfaessern und Tonnenweise Reis an Bord ueber noch schlechtere Stassen und durch Fluesse ohne Bruecken ins 30 km entfernt M. K. (30km - 2 Stunden). Was fuer ein trip! :-)

Noch am selben Tag ging es weiter nach Luang Prabang: Eine sehr schoene, entspannte Stadt am Mekong mit zahlreichen Tempeln, einem sehr schoenen Handwerksmarkt und leckeren Restaurants. Hier entspannten wir nach der drei taegigen Grenzueberquerungrtour erst einmal und fuhren am naechsten Tag mit einem Tuk-tuk (schwer definierbares Gefaert, welches in Sued-Ost asien haeufig als Taxi genutzt wird) zu ein Paar sehr schoenen Wasserfaellen. Auch wenn das Wasser sehr Braun war (wie in fast allen Fluessen Laos) planschten wir eine Runde und wanderten die Wasserfaelle hinauf.

Am Tag darauf fuhren wir in den Nam Tha Nationalpark (Vietnam): Den ersten Tag vebrachten wir mit einer recht unspektakulaeren Radtour (nach den Empfehlungen des Fahrradverleihs) entlang einiger Hauptstrassen, zu ein paar Doerfern (Hier in Laos gibt es quasi nur Doerfer - wir hatten langsam genug davon) und einem 2 Meter Wasserfall. Am 2. Tag buchten wir eine Trekkingtour: Mit der Machete voran ging es geradewegs durch den Dschungel, bergauf, bergab, durch Fluesse, Matsch, Schlam und Regen. Wir sahen einen riesen Tausendfuessler, Wildschweinspuren und (wie es sie hier ueberall gibt) Riesenspinnen sowie Schmetterlinge in allen Groessen Formen und Farben - leider jedoch keine Affen oder Tieger.

Weiter ging es Nach Chang Mai (Thailand): Hier sind wir nun den 2. Tag und haben leider noch nicht allzuviel gesehen, da ich Chi mit einer Grippe von der Trekkingtour angesteckt habe. Es gibt jedoch allerlei prachtvolle Tempel und einen riesiegen Nachtmarkt. Ausserdem freuen wir uns mal wieder in einer richtigen Stadt zu sein.

Wir planen je nach Gesundheit (Keine Sorgen! - es geht uns schon wieder besser) noch einen besuch in Pai (kleinerer Ort hier ganz in der Naehe) und ein Paar tage am Strand in der naehe von Bangkok.

Da unsere Zeit hier in Sued-Ost Asien ja dann auch schon bald zu ende ist, berichten wir dann wahrscheinlich erst wieder aus Japan (Fluege: BKK-Taipe 9.9.; Taipe-Osaka 10.9.)

Hoffen auch euch geht es allen gut.

Bis dahin! Chi und Moritz

Mittwoch, 20. August 2008


Bangkok, kaoh san road

Hanoi

Holong Bay

Sonnenuntergang im Hafen von Cat Ba town (Holong bay)


Die Vietnam Familie in unserem 6 Pers. Schlafabteil (nur Mama hat nicht mehr aufs Bild gepasst)
Central Square in Sapa
Ein paar Huetten in den Reisfeldern um Sapa
Kleiner Junge waescht Urvieh, wir mussten dran vorbei...

Montag, 18. August 2008

Neues aus sued-ost asien

Hallo zusammen!

Nach ein paar schoenen, erholsamen Urlaubstagen auf Koh Tao gings mit dem Bus zurueck nach Bangkok. Hier haben wir uns noch schnell das Visum fuer Vietnam besorgt und haben dann am 13. Aug. die uns vertrauten Pfade in sued-ost Asien verlassen. mit dem Flieger ging es erst einmal nach Hanoi in Vietnam:

Eine asiatische metropole, die in sachen Chaos, Motorbikes, Kabelgewirr und Laerm alles uns bis dato bekannte in den Schatten stellt: es vergeht keine sekunde, ohne das von irgenwoher gehupe ertoent, Ampeln gibt es so gut wie keine (autos auch eher wenige)-hier faert man einfach drauf auf die Kreuzung und schaut was passiert (haben in 2 Tagen auf den Strassen schon 3 Unfaelle beobachtet)- und auf den ersten Blick sind die Strassen unueberquerbar. Jedoch: Wenn man einfach drauf los maschiert, dann kommt man auch auf der anderen Seite an (so wie die locals das halt machen). Trotzdem hat die Stadt ihren ganz eigenen Charme: zwischen den ganzen zusammengewuerfelten Huetten stehen noch recht viele Baume und es gibt im Zentrum einen schoenen See mit Tempel.

Von hier aus buchten wir auch unseren 3-Tage, 2-Naechte Trip nach Holong Bay, der abgesehen von den athemberaubenden Felslandschaften in der Bucht von Holong City, netten Leuten an Bord und einer excelenten trekking Tour auf einer insel (wie aus dem Jurassik park) ein Desaster war: erst wollte man uns mitten auf der Fahrt noch ne exrta Gebuer von neun Dollar abknuepfen, das schoene boot, das wir gebucht hatten mussten wir nach 3 Stunden verlassen (auf ein anderes Boot), die versproche Kanu tour dauerte exakt 30 min in einer nicht all zu schoenen Bucht, die Straende waren nach denen in Tailand eher bescheiden und sowohl im Hotel (Nacht 1) als auch an Bord (Nacht 2) gab es Kakalaken. Die Getraenke an Bord waren absolut ueberteuert (es wurde uns zuerst verschwiegen, dass sie ueberhaupt was kosten), am Ende waren einige Reisepaesse, welche die Crew am Anfang des Trips eingesammelt hatte, verschwunden (unsere zum Glueck nicht) und wir wurden staendig irgendwo hingestzt um zu warten und, und, und. Was fuer ein Sauverein! Hatten aber dennoch unseren Spass mit den Mitreisenden und waren dann zufrieden, die Bucht fuer den Spottpreis von 30 Euro erkundet zu haben.

Zurueck in Hanoi - auf nach Sapa: In Vietnam dauerts halt immer etwas laenger: Noch an dem selben Tag, an dem wir von dem Trip wiederkehrten, stiegen wir in den Nachtzug nach Sapa. Die Fahrt war wiederum ein Abenteuer fuer sich. Wir erwischten eine 6-er Schlafkabiene mit einer vietnamesischen Familie mit 3 kleinen Kindern, die ungefaer 3 worte Englisch sprach (verstanden uns doch auf anhieb recht gut mit Haenden und Fuessen). Papa hatte nichts besseres zu tun als mit dem Kleinsten ausgibig die ganze Zeit aufs ausgelassenste herumzutoben, natuerlich ueber unsere Koepfe, Beine und Arme Hinweg. Mama sass die Ganze Zeit recht Regunrslos da, streichelte mir jedoch einmal liebevoll mit ihrm Fuss das Oberbein??? So wurde uns zumindest nicht Langweilig ;-). 14 Stunden lang tuckerte der zug (250 Km Luftlinie, jedoch bergauf) durch das bergige Gruen, vorbei an Reisfeldern, Viehweiden, Fluessen und Doerfern. Seit Heute (18 Aug) sind wir nun in Sapa, einem Staedchen in den Hochebenen Nordvietnams, mitten in den Wolken (im wahrsten Sinne des Wortes), das nach einem haeftigen Sturm vor einer guten Woche noch nicht wieder von Tuoristen ueberschwaemmt ist und geniessen unseren erstklassigen Ausblick (wenn die Sicht nicht gerade unter 30 Metern ist, weil wir uns in einer Wolke befinden) von unseren 5 euro inkl. Fruestuck Appartment. Hier werden wir noch ein paar Tage verweilen, da es hier echt gemuetlich wirkt und ein paar Bergdoerfer in der Umgebung mit dem Motorbike abklappern, befor es dann weiter nach Laos geht...

Bilder kommen mal wieder etwas spaeter, da es hier keinen Kartenlesegeraet gibt.

Bis bald, Chi und Mo

Samstag, 9. August 2008


Stolzer besitzer eines gueltigen Reisepasses (1 Tag vor Abflug)
Ne Gracht bei Nacht in Amsterdam
2 Rastamann in Amsterdam
Die dritte Nacht unterwegs: Der Nachtzug Richtung Koh Tao


Ein paar Bilder von koh tao...
unser Ausblick vom Balokon :-)

Donnerstag, 7. August 2008

Gruesse aus koh tao

Auch, wenn es nicht jederzeit danach aussah, wir sind gut angekommen: Alles war gepackt, der etwas heruntergekommene Reisepass geflickt, wir sassen abends in Leverkusen um die Abfahrt mit dem ICE nach amsterdam zu planen (Fahrzeit nur 2,5 Stunden) und fuehlten uns so gut vorbereitet wie lange nicht mehr... Der Reisepass - sieht ein bisschen alt aus - dachte sich Chi und checkte nochmal vorsichtshalbr das Auslaufdatum: 19.05.2008. Alles klar! - alles klar?
- Gar nichts klar! Kurz: Aus der gemuetlichen Reise nach Amsterdam von 2,5 Stunden wurde eine emotionale Achterbahnfart, die gluecklicherweise mit vorlaeufigem Reisepass, einem Umweg ueber Osnabrueck nach 12 Stunden Reise (incl. Buergeramt Osnabrueck) dann doch noch in Amsterdam endete. Dort angekommen schlenderten wir duerch die Strassen, schauten uns die verrueckten Menschen um uns herum an und genossen die Abenddaemmerung mit einem Bierchen an den Grachten... Die folgenden zwei Naechte verbrachten wir am Flughafen und im Flieger, der auf Grund technischer Probleme :-( 3 Stunden verspaetet abhob und landeten dennoch sicher in Bangkok. Wir wollten endlich Urlaub haben und nur noch relaxen und flohen noch in der selben Nacht (nach einer shopping Tour fur das wichtigste) mit Nachtzug und uebelst wackligem Speedboat nach Koh Tao. Obwohl es mir so vorkommt, als wenn die Touristen und die Resorts sich in den letzten 2 Jahren verdoppelt haben, sind wir froh hier zu sein (bei meinem nun dritten besuch fuehle ich mich schon richtig heimisch hier) und freuen uns auf drei tage tauchen...
Bis bald, Chi & Mo