Donnerstag, 8. September 2011

Rio de Janeiro - Na cidade maravilhosa

Unser gemütliches HostelIn diesem gemütlichen Innenhof essen wir morgens das köstliche Frühstück: Sandwichtoasts und frische brasilianische Mangos, Papayas und Melonen
Die Copacabana: Ein 4km langer Sandstrand zwischen Kalkfelsen Hochhäusern und FavelasEin kleiner Junge testet seinen neun DrachenVidigal: ein Favela nahe Copacabana und Ipanema

Das hätten wir uns auch nicht träumen lassen: schon am zweiten Tag sitzen wir bei einer Grillparty mitten im Favela Der Blick von Vidigal auf den Strand von IpanemaUnd ein Blick nach obenMomi und wir: Die Bekannte von Chi, die uns hierher eingeladen hat.


Liebe Grüße aus Rio de Janeiro!

Wir sind gut angekommen und wurden am Flughafen gleich von Rafael, einem Doktorand der Uni der an dem Forschungsprojekt mitarbeitet, in Empfang genommen.
Nach dem Check-In in unser wirklich schönes Hostel ging es dann erst einmal in ein kleines Imbissstübchen in Santa Teresa (in diesem Stadtteil liegt unser Hostel) auf eine Erbsensuppe - hört sich recht unspektakulär an, war aber nach der 30 Stündigen Reise genau das richtige. Hier hatten wir die Zeit Rafael etwas besser kennenzulernen und festzustellen, dass wir hier wohl mit sehr netten und Gastfreundlichen Menschen zusammenarbeiten werden :-)

Gestern war glücklicherweise erst einmal Feiertag. Wir packen nur das nötigste für den Tag in einen Plastikbeutel und kleideten uns möglichst unauffällig (Havaianas, no Name shirt und Plastiktüte), um nicht gleich als Gringos (so werden hier die Ausländer genannt) aufzufallen. Da wir auch immer nur vom den Strandverkäufern angesprochen wurden wenn wir unsere kleine Kompaktkamera raus geholt haben, schien unsere Tarnung ganz gut zu funktionieren. Hier in Brasilien leben nämlich sehr viele verschiedene Nationalitäten. Nur unser sehr gebrochenes Portugisisch identifiziert uns natürlich sofort...

Am Abend wurden wir von einer entfernteren bekannten von Chi auch gleich zu einer Grillparty ins Favela eingeladen. "Kein Problem, kommt einfach her, hier passiert euch nichts" sagte sie und sollte glücklicherweise auch recht behalten. Sie lebt hier seit 5 Jahren weil ihre Große Leidenschaft Capoeira ist und man die Wohnungen in den Favelas noch so eben bezahlen kann (beachtlicher weise zahlt sie auch hier 250 Euro für zwei Zimmer pro Monat). Eine tolle Erfahrung: Wir haben sehr nette erste Bekanntschaften gemacht, den herzlichen Umgang und die Gastfreundschaft der Favela- Bewohner erlebt und gelernt, dass Favelas wesentlich normaler sind als ihr Ruf. An alle besorgten: Keine Angst, wir werden nun sicherlich nicht einsam und allein in jedes Favela rein wandern und den Respekt vor dieser durchaus gefährlichen Stadt verlieren!

Unterm Strich: Wir hatten einen wunderbaren ersten Tag und werden bald wieder berichten.

Morgen treffen wir erst einmal die Projektgruppe, mit der wir dann in den kommenden Monaten zusammenarbeiten...

Liebe Grüße,

Chi & Moritz

2 Kommentare:

Hella MAMA hat gesagt…

WOW!!!

achimtrunk hat gesagt…

Hallo Ihr Beiden,
wir sind gerade aus dem schönen
Naxos zurückgekehrt - so habe ich erst heute in Euren Blogg geschaut...
Dein Anruf kam hier um 14 Uhr 30
an-so wirst Du wahrscheinlich morgens
um 9 Uhr 30 Ortszeit angerufen haben...
Unter welcher Nummer + zu welcher Zeit kann ich Euch am besten erreichen ??
Danke für die ausführlichen Infos.
Ich wünsche Euch weiterhin so viel Glück und duten Start ins Projekt
-das Wetter wird noch-ist ja erst Frühling!
Bis BALD !
Achim