Dienstag, 16. März 2010

Hamdulla! Das Beste kommt zum Schluss...

Ausblicke nahe TafrauteMoritz vor Bergen Zu gross fuer die Linse: Aussicht in der Sclucht Ait Mansur Ziegen mit Hirten auf dem WegRuinenstadt in den Bergen - vielleicht lebt hier auch noch jemand... Chi ist gluecklich - es geht bergab Mandelblueten im Ameltal Wie zu alten Zeiten: Der Esel presst das Olivenoel Und noch ein altes dorf - diesmal im Tal der AmelnWir hatten noch eine tolle letzte Woche! Von Essaouira aus sind wir mit nem ziemlich schrottigen Uebernachtbus nach Tafraout gefahren, ein kleines Dorf zwischen roten Bergen mit tollen Aussichten, Wander- und Trekkingmoeglichkeiten. Wir haben uns zwei Mountainbikes geliehen und erlebten ein wahres Highlight unserer Tour: In zwei Tagen legten wir 100 sehr anstrengende Km durch athemberaubende Berglandschaften, Schluchten und Oasen zurueck. Los ging es erst einmal 20 km Bergauf die uns wirklich auf die Probe stellten. Umsomehr freude machte die darauf folgende Abfahrt in die wunderschoene Oase Ait Mansur, eine Palmerie umgeben von riesiegen Felsen die in Form und Farbe an den Grand Canyon erinnern. Nachmittags ging es Weiter durch diese schoene Felslandschaft und ueber eine Schotterpiste durch eine kleine Steinwueste, zu unserer Unterkunft auf halbem Wege. Den Abend verbrachten wir mit koestlicher Tagine, Berber-live-Musik und einem sehr netten hollaendischen Ehepaar am Lagerfeuer. Ausserdem gab es hier den wohl schoensten Sternenhimmel unserer Reise - in der Wueste war der Vollmond heller - und wir schliefen nochmal eine Nacht im Berberzelt. Am zweiten Tag ging es trotz schwerer Beine erst einmal wieder ein wenig Berg auf, durch kleine Baeche und ueber Schotterpiste - hatten zum Glueck die etwas besseren Mountainbikes geliehen, sonst waer es wohl nicht so ein Spass gewesen. Und dann: 20 km Abfahrt zurueck ins Tal. Tolles Wetter - toller Ausflug! Heute sind wir noch ein wenig durchs Tal der Ameln gelaufen und ab morgen gehts dann zurueck nach Haus: erst nach Marrakesch und uebermorgen Abend nach Weeze.

Bislama Marokko!
Bis bald Deutschland!

Liebe Gruesse,
Chi und Mo

Freitag, 12. März 2010

Salaam Alaykum! - Ueber schone Staedte und nicht so schones Wetter

Hallo daheim, hier die frischen Bilder aus Marokko!

eine Nachmittag in Marrakesch - Jardin Majorelle Medina und Handwerk im mittelalterlichen Fez
Ein Mann beim Teppichweben
Die wohl beruemteste Ledergerberei und Faerberei der WeltDas verregnete aber sehr idyllische und relaxte Chefchauen
Big Business!Die malerische Hafenstadt Essaouira
Der Rummel am Hafen Frischer gehts nicht! Vom Kutter auf den Markt und direkt auf den Grill - Fisch in EssaouiraWeihrauch schwenkender Mann in traditionelle marroko Kluft in der Medina
Und wunderbare Aussichten auf das Meer
Und ein kurzer Bericht:

Ueber Nacht gings von Marrakesch nach Fez: beruehmt fuer das traditionelle Handwerk, das groesste altertuemliche Zentrum Nordafrikas und seine hinterlistigen Verkaefer und Fremdenfuhrer.
Das Internetcafe macht nun zu und draussen scheint endlich mal die Sonne! Zwei gute Gruende um spaeter weiterzuscheiben...
Bis dahin

Fortsetzung:

Toll waren die Einblicke in das Handwerk. Hier wird echt noch viel per Hand gemacht: Teppiche, Leder, Schuhe und das Oel presst der fleissige Esel (gesehen im Tal der Ameln). Hier, in der groessten unmotorisierten Innenstadt der Welt nervt zwar kein Auto dafuer aber die ganzen Leute, die eine die ganze Zeit anquatschen und einem sogar ins Hotel hinterherspringen. Hier behaupten sie dann kuehn, sie haetten uns dorthin gefuehrt und wollen fuer jede Nacht kommission kassieren. Zum Glueck konnten wir uns aber von allen Kletten wieder befreien und mussten nichts extra zahlen... Ansonsten ist die Stadt aber echt sehenswert. Weiter ging es nach Chefchauen: 3 Tage Regen in einer sehr relaxten Stadt, wir nutzten die Zeit um zu shoppen, dass war hier sehr entspannt im vgl. zu Fez, und den einzigen Vormittag ohne Regen um ein bischen in schoene Rifgebirge zu laufen: Kurz vor dem umdrehen nach 3 Stunden fing es mal wieder an zu Regnen. Unser letztes Hemd war nass im wahrsten Sinne des Wortes und wir fuhren nicht mehr wie geplant nach Meknes, wo fuer die naechsten 3 Tage Regen angesagt war, sondern direkt Richtung Sueden nach Essaouira. Ein Resturlaub mit tollem Wetter wartete auf uns :-)





Mittwoch, 3. März 2010

Auf in die Sahara

Los gehts: Mit Mohammed und Omar, Nahrung fuer die naechsten 5 Tage und Berber-Zelt
Schoener SonnenaufgangLaufen, laufen und nochmals laufen: 130 km Sahara in 5 TagenUnser Ziel: Erg Chigaga
Abendliches beisammensein im Berber-Zelt

Geschafft! In 5 Tagen ging es von M Hamid aus 5 Tage, 130km durch die Sahara: Tag 1 begann mit dem bepacken der Kamele und einem 20km Marsch zu den ersten schoenen Duenen. Unsere Begleiter waren zwei Wuesten und Turisten erfahrene Normarden, die fuer herrliches Essen, die Kamele und gute Laune sorgten. Geschlafen haben wir unterm Sternen-Himmel oder im Zelt, wenn es mal keine Sterne zu sehen gab, was leider 4 von 5 Naechten der Fall war ;-). Ansonsten hatten wir aber Glueck mit dem Wetter: jeden Tag etwas Sonne - genug um Farbe zu bekommen und nicht so viel, dass die Hitze uns beim Laufen stoerte, einen Tag einen Sandsturm - was auch eine Erfahrung wert war und nur einmal ein paar Tropfen regen (Info fuer Achim...)
ueber Tag 2,3,4 und 5 laesst sich eigenlich nur sagen, dass die Wueste wesentlich vielfaelltiger ist als man sich das so vorstellt: Hier gibt es nicht nur Sand und endlose Einsamkeit, sondern vielfealltige Landschaften und immer mal wieder Turies und Normarden die umherziehen: Die einen suchen ihr Kamel, das sie 20 km weit weg aus den Augen verloren haben, die anderen sind gerade zufaellig auf dem selben weg und ziehen mit einem gemeinsam weiter, sitzt man dann Abends mit einigen Normaden im Zelt zum gemeinsamen Essen und Berberwisky (der ist schlichtweg unglaublich ueberzuckerter gruener tee...) und die Dromedare Gurren draussen um die Wette, dann fuehlt man sich hier ploetzlich gar nicht mehr einsam. Dennoch gibt es dort draussen auch die endlosen Weiten und die totenstille, wie man sie von der Wueste erwartet. Das Highlight des Trips war neben den schoenen Erfahrungen mit den Normaden definitiv der Erg Chigaga: Eine Gigantische Duenenformation die bis zum Horizont reicht und deren hoeheren Duenen einige Hundert Meter hoch sind - Ein unvergesslicher Ausblick. Nun sind wir wieder in Marrakesch, um heute Nacht nach Fez zu fahren...
Bis bald und viele liebe Gruesse!

3 Tage durch den Osten Marokkos

Beeindruckende Schluchten (Dades und Todra) und FelsformationenSchoene Landschaften auf dem WegUnd die riesigen Sandduenen bei Merzouga

Da es im osten Marokkos ein paar tolle Landschaften, Felsformationen und Schluchten zu sehen gibt, die nur umstaendlich auf eigene Faust zur erkunden sind, schlossen wierd uns einer organisierten Tour an, die alle Sehenswuerdigkeiten der Region in drei Tagen abklapperte: 9 Mann und ein Fahrer. Eine wirklich nette Truppe (inclusive einer Japanerin die noch kleiner war als chi, Hi Hi) und Landschaften wie aus dem Bilderbuch, soviel hatten wir nicht von Marokko erwartet: Palmenwaelder, bluehende Mandelbaume, die unterschiedlichsten Gebirgsvormationen, die schneebedeckten Gipfel des Atlas blieben noch lange im hintergund zu sehen und jede Menge Wueste. Normaden fuerten hier ihre Dromedare oder Schafe durch die kargen Landschaften und hier und dort tauchten ein paar alte Kasbahs auf. Der Minibus fuhr uns am ersten tag entlang steilen Serpentienen zur Dadesschlucht (Bild 1) undwir verbrachten die Nacht in einem Tal mit surrealen Gebirgsformationen (Bild 3) am zweiten Tag fuhren wir dann durch die 300 Meter tiefe Todraschlucht (Bild 2) und verbrachten die Nacht nacht einem Kamelritt in der Wueste bei Merzouga. Wir bekamen Lust auf mehr Wueste und mchten uns auf den Weg nach Zagora um ein paar Tage mit Normaden durch die Wueste zu ziehen...

Dienstag, 2. März 2010

Fotos der ersten Tage

Moschee in MarrakeschDas alte StadtzentrumDer abendliche EssensmarktDie engen Gassen bei Nacht
Der weg ueber den Atlas in Richtung Sahara
Frau in OuarzazateAit Benhaddou - renovierte Kasbah