Mittwoch, 8. Oktober 2008

Bye, Bye My Love!

Auch die schoensten Zeiten gehen einmal vorrueber, Was sich natuerlich nicht auf die Liebe zu meiner Liebsten bezieht, sondern auf das Reisen ;-) - meine zweite grosse Liebe. Ich will hier in meinem letzten Eintrag nicht mehr so viel schreiben, da es hier schon spaet ist und wir morgen schon recht frueh aufbrechen, sondern einfach noch die Bilder der letzten Tage hochladen, um den Blog zu vervollstaendigen...
Einfach nur riesig: 5 Meter grosser Walhai bei der Nahrungsaufnahme, hier nur im Aquarium, dennoch unglaublich beeindruckend (Osaka)
Mehr hat Osaka nicht zu bieten?: Diese Leuchtreklame ist ein "Wahrzeichen" der Metropole Osaka, die sich wahrscheinlich nur in dem Punkt "Kunterbunt" nicht vor Tokyo verstecken muss

Reisskuchenverkauferin in Kyoto: Viele neue Gerichte habe ich in Japan kennengelernt, die meissten haben mir sehr gut geschmeckt, dieses jedoch nicht.Kyotos Altstadt Gion bei nacht: Hier leben und Arbeiten die beruemten Geishas (leider zu flink und geschickt fuer meine Kamera und mich - hab nur eine von hinten erwischt)15 Meter hohes Grass im Bambuswald in Kyoto
Fischreier im BambuswaldLeider nur der Anfang des alljaehrlichen Farbenspiels in Kyotos Waeldern Last but not least: Die Fukudas und ich :-) (das durfte natuerlich nicht fehlen)
Nu gehts zurueck nach Osnabrueck...
Bis bald!

Freitag, 3. Oktober 2008

Kyoto, Tokyo und der Fujiyama

Auch unsere Zeit in Japan laesst bisher keine Wuensche offen: Wir sind hier nicht ganz so viel unterwegs wie zuvor, haben aber dennoch eine sehr erlebnissreiche und spassige Zeit. Ob nun in der Sumou-Arena, in der voellig ueberfuellten u-bahn in Tokyo, auf einer Party mit Chis Freundinnen oder auf dem Gipfel des Fujiyamas, Japan ist ein Land, das mich immer wieder aufs neue begeistert und fasziniert. Es gibt mal wieder viel zu erzaehlen und fuer alle, denen das zu viel ist, die Fotos vorweg:
Taxi in Kyotos InnenstadtDer Goldene Tempel (Kyoto)
Traditionell gekleidete Frau in Kyotos Altstadt
Ein Muss fuer alle Affenfans: der Monkey Mountain (Kyoto)
Mystische rote Tore in den bewaldeten Bergen um Kyoto
Der Blick auf den einmalig schoenen Fujiyama vom Kawagushi See
Der Gerikui (oder so aehnlich): Fuer den "Sonnenaufgang am Fuji" gibt es in Japan einen eigenen Namen
Nach etwa 6 Stunden und 1500 Hoehenmetern gemeinsam am Gipfel (3776 m)
Der Krater: Wenn die Wolken nur so an einem vorbeisausen und sich dieser enorme Krater innerhalb von Sekunden mit einer Wolke fuellt, fuehlt man sich dem Himmel so nah wie noch nie :-)
Downtown Tokyo aus dem 45. Stock des Regierungsgebaeudes
Gerus beim shoppen im Shinbuja 109 - 6 bunte Etagen voller Paradiesvoegel und lauter Musik
Leider nur in Japan erhaeltlich: diese einmalig schoenen Passbildsticker sind der letzte Schrei auf den Schulhoefen und die Lieblingsfreizeitbeschaeftigung der Gerus
Tokyo: Eine kunterbunte Stadt, bei Tag und bei Nacht...
Typisch Tokyo: Eine Kreuzung, auf der alle Fussgaenger gleichzeitig Gruen haben.Sumou: Ein Sport voller interessander Rituale...und RangeleienDer Tokyo Tower (330 nochwas Meter)Das Hochhaeusermeer bei Nacht
Ein Riesentunfisch auf seiner letzten Reise (Tokyo Fischmarkt)

Kyoto: Nach unserer Ankunft verbrachten wir hier ersteinmal knappe 2 Wochen damit, Freundinnen von Chi zu treffen, einige der 17 Weltkulturerbe, die es hier gibt (die meisten sind Tempel), zu besichtigen und in der Innenstadt herum zu schlaendern. Eine gute Gelegenheit fuer mich, Land und Leute kennenzulernen. Es faellt mir jedoch immer noch schwer, auf den Punkt zu bringen, was dieses Land nun wirklich ausmacht: Einerseits ist es dem Unseren so aehnlich und andererseits doch so fremd. Es ist wahrscheinlich dieses neue, globalisierte Japan (bedingungslos einem amerikanischen Idel nacheifernd), das mir so vertraut vorkommt und auf der anderen Seite sind es diese vielen kuturellen Besonderheiten, die sich an allen moeglichen (fuer mich) “Kuriositaeten” bemerkbar machen und einem immer wieder verdeutlichen, wie verschieden das Holz doch ist, aus dem wir geschnitzt sind. Die Japaner sind jedenfalls das mit Abstand hoeflichste und ordentlichste Volk, dass ich je kennengelehrnt habe: Staendig verbeugen sich die Leute vor einem, der Busfahrer bedankt sich bei jedem Fahrgast einzeln per Mikrofon und wenn man jemanden nach dem Weg fragt, wird man bi sans Ziel begleitet (auch wenn die Person in eine voellig andere Richtung unterwegs war). Die Ordnung macht sich in dem komletten tun und handeln der Japaner bemerkbar: In 3 Wochen haben ich noch keine Person gesehen, die sich beschwert hat, aus der “Reihe getanzt ist” (ausser durch ihr Outfit vielleicht), auch nur annaehernd lauter gesprochen hat als Zimmerlautstaerke oder gar Muell auf die Strasse geworfen hat (obwohl e shier keine Muelleimer gibt, sind die Strassen wie geleckt…). Auch mit den Japanern in meinem neaheren Umfeld habe ich nur sehr sehr gute Erfahrungen gemacht: Chis Familie kuemmert sich so gut um mein Wohlergehen, dass ich mich kaum noch auszusprechen traue, was ich gerne mag (sonst ist der Kuehlschrank am naechsten Tag voll damit), Chis Tante bei der wir in Tokio untergekommen sind hat sich extra ein Deutschbuch angeschafft um mit mir zu kommunizieren (Man versteht zwar nur “Brokoli” wenn sie “gluecklich” sagen will, aber hat dafuer noch mehr freude daran…) und Chis Freundinnen bringen mir allen moeglichen Quatsch auf japanisch bei, denn ich wahrscheinlich besser nur in sehr speziellen Situationen zum besten geben sollte - ein paar nuetzliche Worte sind auch ab und an dabei… J Kurz: Mir (und soweit ich das beurteilen kann, auch Chi) geht es hier rund um gut und es gibt noch sehr viel zu berichten, wenn ich dann wieder in Deutschland bin.

Nun zu unserem einwoechigen Trip nach Tokyo und zum Fujiyama: Nach einer Nacht im Reisebus, der wohl her auf Japaner zugeschnitten war (wenigsten hatte chi einen guten Schlaf J) und einer kurzen weiterfahrt von Tokyo, kamen wir in Kawaguchiko an:

Schon vom Bus aus konnten wir bei herrlichstem Wetter die einmalige Sicht auf den Fujiyama (auch: Fujisan) (bei schlechtem Wetter sieht man gar nichts) geniessen: Ein absolut kegelfoermiger Vulkan, wie aus dem Bilderbuch. Von dem Hostel aus, das wir in Kawaguchiko gebucht hatten, liess sich alles wunderbar organisieren: Wir fanden noch drei weitere “Kletterer” (eine Deutsche, ein Aussi und ein Kanadier) um einen Mietwagen zu teilen, dieser war ruck zuck gemietet und auch das Wetter sollte mitspielen (da die Spitze des Bergs 8-9 Monate mit Schnee bedeckt ist, und es schon einen Monat nach der Klettersasion war, hatten wir richtig Glueck mit dem Wetter). Wir starteten um 3 Uhr Nachts und Chi transportierte uns, mit ihrer ersten Autofahrt nach 3 Jahren (keiner hatte einen Internationalen Fuehrerschein), sehr sicher auf 2300 Meter. Es wurde ein unglaublich schoener Tag: 10 Stunden lang (6 hinauf, 4 hinunter) kletterten wir ueber, zwischen und durch die Wolken, mit einer einmaligen Aussicht und einem einmaligem Sonnenaufgang auf 3776 Meter hinauf – der hoechste Punkt Japans, um einen herum gar nichts. Voellig kaputt kommt man hier oben an und hat das Gefuehl, die ganze Welt hinter sich gelassen zu haben, der Wind blaesst einem die Wolken nur so um die Ohren (und nimmt einen selbst fast mit) und man spuert (auch, wenn es noch keine Minusgrade waren, wie wire s erwartet hatten) wie ohnmaechtig man ist, gegen dieses Wunderwerk der Natur (der voellig wolkenfreie Krater, dessen Umrundung eine Stunde dauert, ist innerhalb von Sekunden mit einer Wolke gefuellt und man sieht gar nichts mehr…). Den Weg hinauf hatten wir schoenstes Wetter, hinab gabs leider nur Wolken, Kies um die Ohren und schwere Beine. Dafuer jedoch das gute Gefuehl, diesen Dicken Kollegen bezwungen zu haben J

Tokyo, mit 26 Millionen Einwohnern im groesseren Einzugsgebiet eine der Groessten Staedte der Welt, erfuellt all ihre Klischees bis ins Uebermass: Ueberfullte u-bahnen, Menschenmassen und Hochhaeuser ohne Ende, die Strassen zugekleistert mit bunten Leuchtreklamen und ein pulsierendes Leben und Treiben, wie ich es bisher noch nicht gesehen habe: Hier ein Geruo mit seiner Geru Freundin (Geru kommt von dem englischen Wort “girl” und ist die umgangssprachliche Bezeichnung fuer pubertierende Maedels, die sich bis in die letzte Haarspitze durchstylen, Minirock mit Strapse tragen, auch bei 30 Grad Wollmuetzen anziehen, weils gut aussieht und sich soviel Schminke ins Gesicht pfeffern bis sie endlich aussehn wie Brintney Spears), dort ein Buissnesmann, der mit Handy am Ohr in der U-Bahn eingeschlafen ist und ab und an laeuft einem mal nen Sumouringer uebern weg. Wir haben hier das Regierungsgebaeude besucht (Gratisaussichtspunkt aus dem 45. Stock), die wohl bekannteste, da kaotischste Kreuzung der Welt aus dem Café beobachtet, sind durch das wohl durchgedrehteste Kaufhaus der Welt gebummelt (das Shinbuja 109: Hier kaufen die Gerus auf 6 Etagen ihre voellig durchgedrehten Fummel), haben fantastische Tempel gesehen, waren auf einem risigen Fischmarkt, waren auf dem Tokyo Tower (billiger abklatsch des Eifelturms, dennoch beeindruckende Aussicht / die haben hier auch die Freiheitsstatur nachgebaut – haben die denn keine eigenen Ideen?) und das beste zum Schluss: Wir haben uns Sumou in der Sumuo-Arena angeschaut. Man muss das einfach selbst miterlebt haben, wenn sich da zwei Fettkloepse wie die bekloppten aufeinanderstuertzen, mit dem einzigen Ziel, den anderen aus dem Ring oder umzuhauen, um zu verstehen, warum dieser Sport in Japan auch die letzte Hausfrau und Oma aus dem Sessel reisst! Das ist wahres Entertainment, zuerst mage s nur eine sehr gute Komoedie sein, aber dann fiebert man richtig mit und stuende am liebsten selbst im Ring (gegen Chi vielleicht :-P ) – ganz grosser Sport!

Zurueck in Kyoto gings auch schon in die naechste Metropole: Osaka. Aber das waere jetzt ein bischen viel (so spektakulaer wie Tokyo war es jedenfalls nicht)…

Herzlichen Glueckwunsch! Sie haben nun das Ende dieses Blog-Eintrags erreicht.

Vielen Dank fuer euer Interesse und wir lassen dann vielleicht nochmal mit einem kleinen “Goodbye Japan” Eintrag von uns hoeren.

Rueckflug: 9.10. Ankunft 10.10.

Es Gruessen mal wieder: Chi & Mo

Sonntag, 14. September 2008

Hier noch der freundliche Dickhaeuter (siehe unten)

Gruesse aus Japan!

Diesmal mit ein paar mehr Bildern...
3 Tuk-Tuks in Chang Mai Im Nachtzug nach Bangkok
Ein herlicher Sonnenuntergang auf Koh Chang
Yeahhhh! Hier faert man gerne Roller
Unser Platz in der Sonne (Koh Chang)
Alles Klar! In Tauchersprache
Zwei im Kanu
Damit sich auch keiner beschwert, es gaebe zu wenig Paerchenfotos auf dieser Seite

Der Dickhaeuter war so freundlich, wie er aussieht :-) - Immer noch Koh Chang
Stoltze 502 Meter hoch der Taipei 101 (Taiwan)
Die Aussicht von 400 Metern
Guten Hunger! - Was auch immer einem da aufgetischt wird
Willkommen auf den Highways Japans

Peeeaaccee!
Einer von etwa Hunderttausend Tempeln in Kyoto (grob geschaetzt ;-))
Einmal Haendewaschen bitte!
Strassenecke in Kyoto
Was das ist, weiss ich auch nicht so genau (Kyoto)
Sushi satt fuer 2 Personen: In Kyoto nur 7 Euro (Gruener Tee inclusive)
Nun der Bericht:
Wir sind nach einigen erlebnisreichen Tagen gut in Japan angekommen...

In Chang Mai hat es doch noch eine Weile gedauert, bis Chi ihre Krankheit ueberwunden hatte, sodass uns hier nur die Zeit blieb, das Zentrum der Stadt zu erkunden (incl. einiger schoener Tempel), den Sonntagsmarkt zu besuchen (ein sehr schoener Kuenstler- und Handwerkermarkt) und auf dem abendlichen Nachtmarkt noch ein wenig Kleidung und Mitbringsel einzukaufen. Da wir umbedingt noch ein paar Tage am Strand verbringen wollten (nach nun etwa 3 Wochen im Gruenen) und uns nur noch 6 Tage in Thailand blieben, sparten wir uns den Umweg ueber Pai und fuhren per Nachtzug nach Bangkok. Nach einem kurzen Stop ging es noch am selben Morgen weiter nach Koh Chang.

Koh Chang war genau der richtige Ort, um unsere Sued ost Asien Zeit ausklingen zu lassen: Da es hier noch Nebensaision war, war nicht sehr viel los. Wir fuhren noch einmal mit einem geliehenen Motorbike an Palmenbewachsenen Strassen mit Meerblick entlang, genossen nocheinmal Sonne und Meer, schliefen nocheinmal in einer Huette, direkt am Wasser, machten endlich unser lang ersehntes Elepanttrekking und fuhren mit einer Tour zu einigen unbewohnten Inseln um Koh Chang herum: zu einigen Schnorchelspots und Postkartenstraenden. Nach 3 sehr entspannten Tagen ging es dann zurueck nach Bangkok (7 Stunden Bus – aber das ist sind wir ja mittlerweile gewohnt) um hier noch einen Tag lang ausgibig zu shoppen.

Bangkok: Einen ganzen Tag, also volle 12 Stunden, pruegelten wir uns durch Shoppingmalls und “Preisverhandlungen”, mit dem Ergebnis, dass unsere, zu Begin des Urlaubs noch so gut wie leeren Rucksaecke (und noch ein neuer, der hinzu gekommen ist), nun bis zum Abschlag gefuellt sind: Von Safran ueber Holzspiele bis Unterhosen… Noch ein Pad Thai auf der Koh San Road, ein zufaelliges Wiedertreffen, mit einem Paerchen, dass uns zuvor schon einmal ueber den Weg gelaufen war und dann war es das, mit unserer Reise in Sued-Ost Asien.

Am naechsten Morgen ging unserer Flieger nach Taipei (Taiwan) wie geplant: Taiwan? Wir hatten keine Ahnung was uns erwartet (wir hatten ja einen Nachmittag Zeit, da der Anschlussflieger erst am naechsten Morgen war) - Taiwan hab ich bisher nur mit Reisfeldern und billigen Fabriken assoziiert. OK, wir haben ja auch nur Taipei gesehen, aber diese Metropole zumindest ist total entwickelt: endlos viele Wolkenkratzer – allen voran natuerlich der Taipei 101, Shoppingmalls mit Gucci und Prada Geschaeften, Hausergassen mit Chinesischen Schriftzeichen und Restaurants in denen man das Menu nicht versteht. Wir liessen uns mit dem schnellsten Aufzug der Welt (600 Meter/Min) auf 389 Meter in dem noch hoechsten, feritggestellten Wolkenkratzer (Taipei 101) katapultieren, genossen den Ausblick und assen noch zu Abend auf einem Nachmarkt. Ein kurzer, aber interessenter Besuch, der einem vielleich so einenen kleinen Eindruck von einer chinesischen Metropole vermittelt hat (Taiwan ist ja quasi China). In der folgenden Nacht die wir im sehr klimatiesierten Flughafengebaeude verbrachten fingen wir uns dann die naechste Erkaeltung ein :-) und flogen am naechsten Morgen nach Osaka.

Langsam aber sicher (spetestens bei der Landung) wurde mir klar, was ich ueder die ganze Planerei fuer Sued Ost Asien hinweg fast vergessen haette, dass das Groesste Abendteuer meiner Reise noch vor mir liegt (hier kann ich natuerlich nur aus meiner Perspektive sprechen): Ein Monat Japan – aber mittendrin, statt nur dabei. Nachdem uns der Zoll in Japan, auf die Frage hin, wo wir denn so gewesen waehren, erst einmal von Kopf bis Fuss incl. aller Rucksaecke Durchsucht hatte (Die Frage: haben sie gefaelschte markenprdukte dabei beantwortete ich natuerlich nicht mit: “Selbst die Rucksaecke in denen sich die ganzen Plagiate befinden sind keine Originalen” – gab auch zum Glueck keine Probleme, die haben her nach Drogen oder Waffen gesucht), holten uns Chis Freundinnen vom Flughafen ab. Fuer diesen wurde extra eine Insel im Ozean errichtet (Ich dachte, das macht man nur in Dubai). Warum? Das wurde mir dann auf der Fahrt nach Kyoto klar: 1.5 Stunden lang fuhren wir durch Industriegebiete und ueber Doppelstoeckige Highways, die sich durch Hochhaeuserschluchten schlaengelten, von der einen Metropole in die naechste hab ich kaum das gefuehl gehabt, die Stadt zu verlassen – die absolute Betonwueste!. Fuer einen Flughafen ist hier einfach kein Platz. OK, nun hab ich wirklich genug von Hochhaeusern gesprochen :-)… Die Familie hat mich jedenfalls sehr freundlich aufgenommen (auch wenn unsere Gespraeche auf Grund der Sprachbarriere auf ein Minimum Reduziert sind – Chi ueberstetzt fleissig) und Chis Freundinen, die meine Hoffnung auf ein wenig Ruhe am ersten Abend nach 36 Stunden Reise mit einer Einladung zum “Ausgehen” zerstoerten ;-), sind auch sehr interessiert an dem Deutschen an Chis Seite: Ich rechnete mit einer gemuetlichen Bar und landete in einem Schicki Micki Restaurant (In Japan isst und trinkt man in dem selben Laden) und bekam auf vollen Bauch (Chis Mutter hatte schon gut fuer uns gesorgt) ein Menu mit etlichen Gaengen serviert, mit lauter unbekannten “Koestlichkeiten”: Roher Fisch, Gemueserollen, Tofu in allen Geschmacksrichtungen und so weiter. Naja, es ist hier jedenfalls alles sehr verschieden von dem was ich so gewohnt bin, da weis ich gar nicht, wo ich anfangen soll: Im Supermarkt gibt es wirklich kaum Sachen, die ich kenne (Chi hat mir stolz ein Stueckchen Gauda (100 Gramm Packung – 2.5 Euro) gezeigt), sogar das Bad ist anders (Klobrille mit Plueschcover und Heizung, man duscht erst und steigt dann in ein gemeisam genutztes, immer gefuelltes Bad) in der Innenstadt laufen nur total aufgestilte Menschen herum (auch viele junge Maenner brauchen bestimmt eine Stunde bis ihre Manga-Frisur morgens sitzt, Chis Freundin laesst sich regelmaessig mit Strasssteinen ihre Fingernaegel in Schmuckstuecke verwandeln(60 euro) und wer als Frau keine Markengeldboerse aus feinstem Leder besitzt, braucht sich im Supermarkt gar nicht erst blicken lassen)- Luois Viton Taschen fuer mehrere hundert Euro gehoerten hier einfach ins Stadtbild, hier ist alles sehr sehr sauber, Japaner moegen eher kleine Autos (was dazu gefuert hat, dass hier jedes 2te Auto aussieht wie ein Schuhkarton – ich nenne sie liebevoll “Boxcars”) und und und (beim naechsten Eintrag gibt es mehr Kurioses aus Japan…) Wir haben uns jedenfalls gestern die sehr schoene Altstadt und die Innenstadt von Kyoto angeschaut (hier duerfen die Haueser nicht so hoch gebaut warden, weil Kyoto 17 Weltkulturerbe hat) und fahren heute zu einem Affenpark. Ich bin jedenfalls sehr gluecklich, dies alles mit einer ortskundigen Reisefuehrerin zu erleben, da ich sonst wahrscheinlich sehr verloren waehre, in einem Land mit ausschliesslich chinesischen Schriftzeichen und kaum einem Menschen, der wirklich Englisch spricht.
Bis Bald! Chi und Mo

Montag, 1. September 2008

Hier die Bilder

Ein Abendteuer fuer sich: Busfahren in Vietnam und Laos...


Flussdurchquerung mit Riesen Tuk Tuk...Dorfleben: 80% aller Einwohner Laos leben in Doerfern



Wasserfall bei Louang Prabang
Chi im Dschungel

Tempel in Chiang Mai