Sonntag, 14. September 2008

Hier noch der freundliche Dickhaeuter (siehe unten)

Gruesse aus Japan!

Diesmal mit ein paar mehr Bildern...
3 Tuk-Tuks in Chang Mai Im Nachtzug nach Bangkok
Ein herlicher Sonnenuntergang auf Koh Chang
Yeahhhh! Hier faert man gerne Roller
Unser Platz in der Sonne (Koh Chang)
Alles Klar! In Tauchersprache
Zwei im Kanu
Damit sich auch keiner beschwert, es gaebe zu wenig Paerchenfotos auf dieser Seite

Der Dickhaeuter war so freundlich, wie er aussieht :-) - Immer noch Koh Chang
Stoltze 502 Meter hoch der Taipei 101 (Taiwan)
Die Aussicht von 400 Metern
Guten Hunger! - Was auch immer einem da aufgetischt wird
Willkommen auf den Highways Japans

Peeeaaccee!
Einer von etwa Hunderttausend Tempeln in Kyoto (grob geschaetzt ;-))
Einmal Haendewaschen bitte!
Strassenecke in Kyoto
Was das ist, weiss ich auch nicht so genau (Kyoto)
Sushi satt fuer 2 Personen: In Kyoto nur 7 Euro (Gruener Tee inclusive)
Nun der Bericht:
Wir sind nach einigen erlebnisreichen Tagen gut in Japan angekommen...

In Chang Mai hat es doch noch eine Weile gedauert, bis Chi ihre Krankheit ueberwunden hatte, sodass uns hier nur die Zeit blieb, das Zentrum der Stadt zu erkunden (incl. einiger schoener Tempel), den Sonntagsmarkt zu besuchen (ein sehr schoener Kuenstler- und Handwerkermarkt) und auf dem abendlichen Nachtmarkt noch ein wenig Kleidung und Mitbringsel einzukaufen. Da wir umbedingt noch ein paar Tage am Strand verbringen wollten (nach nun etwa 3 Wochen im Gruenen) und uns nur noch 6 Tage in Thailand blieben, sparten wir uns den Umweg ueber Pai und fuhren per Nachtzug nach Bangkok. Nach einem kurzen Stop ging es noch am selben Morgen weiter nach Koh Chang.

Koh Chang war genau der richtige Ort, um unsere Sued ost Asien Zeit ausklingen zu lassen: Da es hier noch Nebensaision war, war nicht sehr viel los. Wir fuhren noch einmal mit einem geliehenen Motorbike an Palmenbewachsenen Strassen mit Meerblick entlang, genossen nocheinmal Sonne und Meer, schliefen nocheinmal in einer Huette, direkt am Wasser, machten endlich unser lang ersehntes Elepanttrekking und fuhren mit einer Tour zu einigen unbewohnten Inseln um Koh Chang herum: zu einigen Schnorchelspots und Postkartenstraenden. Nach 3 sehr entspannten Tagen ging es dann zurueck nach Bangkok (7 Stunden Bus – aber das ist sind wir ja mittlerweile gewohnt) um hier noch einen Tag lang ausgibig zu shoppen.

Bangkok: Einen ganzen Tag, also volle 12 Stunden, pruegelten wir uns durch Shoppingmalls und “Preisverhandlungen”, mit dem Ergebnis, dass unsere, zu Begin des Urlaubs noch so gut wie leeren Rucksaecke (und noch ein neuer, der hinzu gekommen ist), nun bis zum Abschlag gefuellt sind: Von Safran ueber Holzspiele bis Unterhosen… Noch ein Pad Thai auf der Koh San Road, ein zufaelliges Wiedertreffen, mit einem Paerchen, dass uns zuvor schon einmal ueber den Weg gelaufen war und dann war es das, mit unserer Reise in Sued-Ost Asien.

Am naechsten Morgen ging unserer Flieger nach Taipei (Taiwan) wie geplant: Taiwan? Wir hatten keine Ahnung was uns erwartet (wir hatten ja einen Nachmittag Zeit, da der Anschlussflieger erst am naechsten Morgen war) - Taiwan hab ich bisher nur mit Reisfeldern und billigen Fabriken assoziiert. OK, wir haben ja auch nur Taipei gesehen, aber diese Metropole zumindest ist total entwickelt: endlos viele Wolkenkratzer – allen voran natuerlich der Taipei 101, Shoppingmalls mit Gucci und Prada Geschaeften, Hausergassen mit Chinesischen Schriftzeichen und Restaurants in denen man das Menu nicht versteht. Wir liessen uns mit dem schnellsten Aufzug der Welt (600 Meter/Min) auf 389 Meter in dem noch hoechsten, feritggestellten Wolkenkratzer (Taipei 101) katapultieren, genossen den Ausblick und assen noch zu Abend auf einem Nachmarkt. Ein kurzer, aber interessenter Besuch, der einem vielleich so einenen kleinen Eindruck von einer chinesischen Metropole vermittelt hat (Taiwan ist ja quasi China). In der folgenden Nacht die wir im sehr klimatiesierten Flughafengebaeude verbrachten fingen wir uns dann die naechste Erkaeltung ein :-) und flogen am naechsten Morgen nach Osaka.

Langsam aber sicher (spetestens bei der Landung) wurde mir klar, was ich ueder die ganze Planerei fuer Sued Ost Asien hinweg fast vergessen haette, dass das Groesste Abendteuer meiner Reise noch vor mir liegt (hier kann ich natuerlich nur aus meiner Perspektive sprechen): Ein Monat Japan – aber mittendrin, statt nur dabei. Nachdem uns der Zoll in Japan, auf die Frage hin, wo wir denn so gewesen waehren, erst einmal von Kopf bis Fuss incl. aller Rucksaecke Durchsucht hatte (Die Frage: haben sie gefaelschte markenprdukte dabei beantwortete ich natuerlich nicht mit: “Selbst die Rucksaecke in denen sich die ganzen Plagiate befinden sind keine Originalen” – gab auch zum Glueck keine Probleme, die haben her nach Drogen oder Waffen gesucht), holten uns Chis Freundinnen vom Flughafen ab. Fuer diesen wurde extra eine Insel im Ozean errichtet (Ich dachte, das macht man nur in Dubai). Warum? Das wurde mir dann auf der Fahrt nach Kyoto klar: 1.5 Stunden lang fuhren wir durch Industriegebiete und ueber Doppelstoeckige Highways, die sich durch Hochhaeuserschluchten schlaengelten, von der einen Metropole in die naechste hab ich kaum das gefuehl gehabt, die Stadt zu verlassen – die absolute Betonwueste!. Fuer einen Flughafen ist hier einfach kein Platz. OK, nun hab ich wirklich genug von Hochhaeusern gesprochen :-)… Die Familie hat mich jedenfalls sehr freundlich aufgenommen (auch wenn unsere Gespraeche auf Grund der Sprachbarriere auf ein Minimum Reduziert sind – Chi ueberstetzt fleissig) und Chis Freundinen, die meine Hoffnung auf ein wenig Ruhe am ersten Abend nach 36 Stunden Reise mit einer Einladung zum “Ausgehen” zerstoerten ;-), sind auch sehr interessiert an dem Deutschen an Chis Seite: Ich rechnete mit einer gemuetlichen Bar und landete in einem Schicki Micki Restaurant (In Japan isst und trinkt man in dem selben Laden) und bekam auf vollen Bauch (Chis Mutter hatte schon gut fuer uns gesorgt) ein Menu mit etlichen Gaengen serviert, mit lauter unbekannten “Koestlichkeiten”: Roher Fisch, Gemueserollen, Tofu in allen Geschmacksrichtungen und so weiter. Naja, es ist hier jedenfalls alles sehr verschieden von dem was ich so gewohnt bin, da weis ich gar nicht, wo ich anfangen soll: Im Supermarkt gibt es wirklich kaum Sachen, die ich kenne (Chi hat mir stolz ein Stueckchen Gauda (100 Gramm Packung – 2.5 Euro) gezeigt), sogar das Bad ist anders (Klobrille mit Plueschcover und Heizung, man duscht erst und steigt dann in ein gemeisam genutztes, immer gefuelltes Bad) in der Innenstadt laufen nur total aufgestilte Menschen herum (auch viele junge Maenner brauchen bestimmt eine Stunde bis ihre Manga-Frisur morgens sitzt, Chis Freundin laesst sich regelmaessig mit Strasssteinen ihre Fingernaegel in Schmuckstuecke verwandeln(60 euro) und wer als Frau keine Markengeldboerse aus feinstem Leder besitzt, braucht sich im Supermarkt gar nicht erst blicken lassen)- Luois Viton Taschen fuer mehrere hundert Euro gehoerten hier einfach ins Stadtbild, hier ist alles sehr sehr sauber, Japaner moegen eher kleine Autos (was dazu gefuert hat, dass hier jedes 2te Auto aussieht wie ein Schuhkarton – ich nenne sie liebevoll “Boxcars”) und und und (beim naechsten Eintrag gibt es mehr Kurioses aus Japan…) Wir haben uns jedenfalls gestern die sehr schoene Altstadt und die Innenstadt von Kyoto angeschaut (hier duerfen die Haueser nicht so hoch gebaut warden, weil Kyoto 17 Weltkulturerbe hat) und fahren heute zu einem Affenpark. Ich bin jedenfalls sehr gluecklich, dies alles mit einer ortskundigen Reisefuehrerin zu erleben, da ich sonst wahrscheinlich sehr verloren waehre, in einem Land mit ausschliesslich chinesischen Schriftzeichen und kaum einem Menschen, der wirklich Englisch spricht.
Bis Bald! Chi und Mo

Montag, 1. September 2008

Hier die Bilder

Ein Abendteuer fuer sich: Busfahren in Vietnam und Laos...


Flussdurchquerung mit Riesen Tuk Tuk...Dorfleben: 80% aller Einwohner Laos leben in Doerfern



Wasserfall bei Louang Prabang
Chi im Dschungel

Tempel in Chiang Mai